Forschernachmittag beim Tachenhäuser Hof der HfWU

FAKT e.V. – Kinderuni am Heidengraben

Forschernachmittag

beim Tachenhäuser Hof der HfWU am 15.07.2025

Nach einer Urkundenverleihung an treue Studenten wurden diejenigen mit den meisten Vorlesungsbesuchen zu einem Forschernachmittag eingeladen.

Die Bienen kommen raus!

Frau Benz erklärte uns Forscherinnen und Forschern sehr viel Interessantes hinsichtlich unserer Bienen, sowohl der Wildbienen als auch besonders der Honigbiene und zwar in der Praxis.

Wer hat denn schon mal Waben mit unzähligen Bienen in der Hand gehalten, Drohnen und Königin gesucht und gefunden?

Wer durfte das alles schon in voller Imkermontur handhaben?

Wer wusste schon, dass der Rauch, mit dem die Bienen an den offenen Waben eingeräuchert werden, kein Beruhigungsmittel enthält sondern einen Waldbrand simuliert, auf Grund dessen sich die Bienen in den hintersten Winkel verziehen?

Das Leben und die Bedeutung der Bienen erschloss sich uns dabei ganz automatisch.

Und das leckerste kam zum Schluss: mit den Fingern in die vollgefüllten Waben eintauchen und den Honig genießen!

Herzlichen Dank an Frau Prof. Dr. Barbara Benz (HfWU Nürtingen) für die aufschlussreiche Stunde bei den Bienen.

Gudrun Horn

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Können Atome tanzen?

Kinderuni am Heidengraben

Können Atome tanzen? War das Thema am 27.05.2025 in der „Kinderuni am Heidengraben“ organisiert von FAKT e.V.

Bei der Vorlesung hatten etwa 90 junge Studenten im Alter von 8 bis 13 Jahren die Möglichkeit, mehr über die winzigen Bausteine unserer Welt zu erfahren. Prof. Dr. Tilman Pfau von der Universität Stuttgart erklärte auf anschauliche Weise, wie klein Atome sind und ob man einzelne Atome überhaupt sehen oder ertasten kann. Mit Hilfe einfacher Live-Experimente zeigte er, dass Atome zu den Grundbausteinen unserer Welt gehören und in der kleinen Welt der Atome vieles anders ist als in unserer großen Welt. Es ist schön zu sehen, wie solche Veranstaltungen das Interesse der Kinder an Wissenschaft wecken und ihnen spannende Einblicke in die Welt der Atome geben! Die Veranstaltung fand bei einem Sponsor, der Volksbank Mittlerer Neckar e.G., in der Filiale Frickenhausen statt. pph

 

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Was macht Werbung mit mir?

Was macht Werbung mit mir?


Kinderuni am Heidengraben
Grabenstetten den 04.06.2025, in der letzten Vorlesung des Sommersemesters der „Kinderuni am Heidengraben“ ging es um Werbung. Was macht Werbung mit mir? Warum wirkt Werbung? Dozent war Prof. Dr. Guido Zurstiege von der Uni Tübingen.

 

Die Studierenden erfuhren, dass bei Werbung ganz wichtig und wirksam ist, wenn eine Verbindung zu einem-fast immer ungesunden-Produkt zu einer Person oder einem Ereignis hergestellt wird, die den Studierenden wichtig sind (z.B. Chips-Werbung durch bekannte Fußballspieler, die diese Chips nie essen würden, für Kinder aber Vorbilder sind und damit werbewirksam werden). Interessant sind Werbungen, die zunächst uninteressant und damit meist keiner Kritik ausgesetzt sind. Durch ständige Wiederholungen produzieren sie Aufmerksamkeit, dann Wunschdenken und zum Schluss Kauflust (z.B. Kinder schauen den Film Eiskönigin und finden dann in den Regalen Artikel, die zu diesem Film passen). Das Wichtigste waren Tipps, diese Tricks zu erkennen und zu lernen, wie man ihnen ausweichen kann (sich selbst damit beschäftigen, Eltern oder Lehrer fragen, Einkaufsliste schreiben und sich auch an diese halten usw.). Dies war ein wichtiger und gelungener Abschluss des Sommersemesters.

Anfang Oktober startet das Wintersemester mit neuen Vorträgen. pph

Infos über www.kinderuni-am-heidengraben.de

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Mutige Maschinen im All – Wie Raumsonden das Weltall erforschen

Mutige Maschinen im All – Wie Raumsonden das Weltall erforschen


Kinderuni am Heidengraben
Erkenbrechtsweiler en 08.10.2025, in der ersten Wintersemester -Vorlesung hatten wir das spannende Thema: Mutige Maschinen im All – Wie Raumsonden das Weltall erforschen.

Von Dozent Prof. Dr.-Ing. Ralf Srama an der Universität Stuttgart, Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) erfuhren die Studierenden wie unbemannte Raumfahrzeuge ferne Planeten, Monde, Asteroiden und sogar den Rand unseres Sonnensystems erforschen. Sie fliegen dorthin, wo es für Menschen (noch) viel zu gefährlich oder zu weit ist.

Wie werden Raumsonden gebaut? Wie werden sie gesteuert? Was hat die Sonde Voyager 1 am Rand des Sonnensystems gesehen? Warum hat die Sonde Rosetta einen Kometen besucht – und sogar ein kleines Landegerät dort abgesetzt? Vor welchen Herausforderungen stand die Sonde Cassini am Saturn?

Mit spannenden Bildern aus dem Weltall und einfachen Erklärungen entdeckten wir, wie kluge Technik hilft, das Weltall besser zu verstehen.

Hier wurde bei den meisten Kindern das Interesse an Wissenschaft geweckt und ihnen spannende Einblicke in die Welt der Raumfahrt vermittelt.

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Warum sehen Fledermäuse mit den Ohren?

Warum sehen Fledermäuse mit den Ohren?

Kinderuni am Heidengraben
Grabenstetten den 13.10.2025, in der zweiten Wintersemester -Vorlesung hatten wir das vielfältige Thema: „Warum sehen Fledermäuse mit den Ohren?“


Fledermäuse sind Tiere der Nacht, sie können in völliger Dunkelheit ihren Weg finden, Hindernissen ausweichen und auch noch geschickt fliegende Insekten fangen können? Wie sie das machen, war lange nicht bekannt. Man wusste nur, dass die Ohren eine wichtige Rolle spielen. Werden diese nämlich verstopft, können Fledermäuse ihre Beute nicht mehr finden und stoßen im Dunkeln genauso an, wie andere Tiere die sich nur mit den Augen orientieren. Wie das „Sehen mit den Ohren“ bei völliger Dunkelheit funktioniert, wie die Tiere leben und was sie fressen, wurde von der Neurobiologin Dr. Annette Denzinger, Uni Tübingen vorgetragen. Es gibt über 1500 verschiedene Arten, die interessantesten wurden in der Vorlesung vorgestellt.
Die Studenten staunten nicht schlecht über die Vielfalt und auch die tollen Aufnahmen.
pph

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Warum gibt es so viele Steinbrüche auf der Schwäbischen Alb?

Warum gibt es so viele Steinbrüche auf der Schwäbischen Alb?

Prof. Marchtaler von der HfWU Geislingen stellte diese Frage bei der Abschlussvorlesung des Wintersemesters 2025 an die Kinder der „Kinderuni am Heidengraben“.

Thema war „Wie aus Lehm, Sand und Steinen ein Haus entsteht.“

Schnell wurde klar, dass Kalkstein ein wichtiger Rohstoff bei der Zementherstellung ist. Kalksteine, Ton und Mergel werden im Steinbruch abgebaut, mittels großer Brecher zerkleinert und zu einem Rohmehl zermahlen. Nach vorgegebener Rezeptur kommen noch Zusatzstoffe dazu. Das Ganze wird dann bei Temperaturen bis 1450 °C gebrannt. Nach Abkühlung und Beimischung einzelner Zusatzstoffe entsteht dann der fertige Zement.

Jetzt fehlen nur noch Mörtelsteine, Ziegel und natürlich Beton, um an den Rohbau des Hauses zu gehen.

Mörtel besteht aus einem Gemisch aus Sand, Wasser und Zement und dient den Ziegelsteinen als Klebstoff. Beim Beton kommen noch Kieselsteine hinzu, wobei auch hier die richtige Mischung zwischen Kieselsteinen, Sand, Zement und Wasser entscheidend ist.

Jetzt fehlen noch die Bodenplatte und die Zwischendecken. Hier reicht aber reiner Beton nicht aus. Entscheidend ist die so genannte Bewehrung. Sie besteht aus Stahlstäben oder Matten und dient dazu, Zug- und Bewegungskräfte aufzunehmen, die der Beton nicht alleine tragen kann.

Sehr anschaulich wurde dies in einer kleinen Filmsequenz mit der „Maus“ gezeigt.

Ohne Stahl wird der Beton brüchig und ist nicht belastungsfähig. Wussten Sie, dass Stahl umgeben von Beton nicht rostet?

Die Kinder wissen das jetzt!

Bernd Horn

 

 

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Warum kann man drahtlos telefonieren? – Pressebericht vom 19.05.2025

Am 19.05.2025 veranstaltete die „Kinderuni am Heidengraben“ von FAKT e.V. am Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium in Metzingen eine Vorlesung mit dem Thema „Warum kann man drahtlos telefonieren?“ Die Vorlesung hat Herr Prof. Dr.-Ing. Berroth von der Universität Stuttgart, Institut für Elektrische und optische Nachrichtentechnik geleitet.

Ca.80 junge Studenten im Alter von 8-13 Jahren hatten die Möglichkeit, auf spannende Weise zu erfahren, wie drahtlose Kommunikation funktioniert und warum wir heute ohne Kabel telefonieren können. Es war eine tolle Gelegenheit, mehr über moderne Technik und die Wissenschaft dahinter zu lernen!

Das große Interesse der jungen Teilnehmer zeigt, wie spannend und faszinierend das Thema drahtlose Kommunikation ist. Es ist schön, dass so viele Kinder neugierig waren und sich aktiv mit dem Thema beschäftigt haben. Solche Veranstaltungen sind eine tolle Gelegenheit, die Begeisterung für Wissenschaft und Technik zu fördern!

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Den Tätern auf der Spur – Kriminaltechnik erklärt – Pressebericht vom 13.05.2025

Thema „Den Tätern auf der Spur – Kriminaltechnik erklärt“

Die FAKT-Kinderuni am Heidengraben in Erkenbrechtsweiler hat mit dem Thema viele junge Teilnehmer begeistert. Mit 170 Kindern im Alter von 8 bis 13 Jahren war die Veranstaltung gut besucht.

Kriminalhauptkommissar Obser vom LKA Stuttgart hat die Kinder mit seinem Fachwissen in den Bann gezogen. Er hat erklärt, wie die Kriminaltechnik funktioniert, und dabei seine mitgebrachten Utensilien gezeigt, um Spurensicherung und die Entlarvung von Tätern anschaulich zu machen.

Die Kinder hatten viele Fragen und zeigten großes Interesse an dem Thema. Seine Vorlesung war wie ein spannender Krimi im Hörsaal, sie erfuhren viel über die Bedeutung von Fingerabdrücken, DNA -Spuren oder Fasern an Kleidungsstücken, die Rückschlüsse auf einen möglichen Täter ziehen lassen.

Es war eine tolle Gelegenheit, auf spielerische Weise mehr über die Arbeit der Kriminaltechnik zu erfahren!

Nächste Vorlesung ist am Montag, den 19. Mai in Metzingen.

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Forschernachmittag – Pressebericht 08.05.2024

FAKT e.V. – Kinderuni: Forschernachmittag

Am 08.05.2024 war ein besonderer Nachmittag für Studenten und Studentinnen, die mindestens 20 Mal an Vorlesungen teilgenommen haben.

Dieses Jahr durften die Studenten und Studentinnen das Schopflocher Moor mit einer qualifizierten Führung erkunden und danach im Naturschutzzentrum selbständig nach einer kurzen Einführung ihr Wissen über die Schwäbische Alb und Naturschutzzentren und Biosphärengebiete erweitern, indem sie die Ausstellung intensiv durch forschten.

Dank an Frau Ulrike Walter, die uns innerhalb von fast 2 Stunden so viel Interessantes über das Schopflocher Moor erzählte und die Studenten und Studentinnen arbeiten ließ: Hüpfen auf dem Moorboden und Erspüren der Vibrationen und Auswirkungen am kleinen See mit all dem wimmelnden Inhalt. Wir wissen jetzt, wie der Lebensraum einer schwarzen Kreuzotter gestaltet werden kann, damit sie sich wohlfühlt. Und wir haben auch erfahren, warum es auf der Alb trotz Kalk-Gebiet Hülen und sogar ein Hochmoor gibt, dass 355 Explosionen im Wasser vor ca. 17 Mio. Jahren dies alles geformt haben und wir auf der Alb auf einem Riesen Vulkan leben (der allerdings schon lange erloschen ist).

Dank an Herrn Drehmann, der uns den Nachmittag freihielt, Dank an die Eltern, die bereit waren, ihre Kinder zu chauffieren und Dank an das Kinderuni-Team, die als Betreuung dabei waren.

 

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Kinderuni mit dem Thema Theater macht stark in Frickenhausen

FAKT Kinderuni am Heidengraben

Die letzte FAKT Kinderuni-Veranstaltung in 2024 wurde am Mittwoch in der Volks- und Raiffeisenbank Frickenhausen mit dem Thema „Theater macht stark“ abgehalten. Prof. Johannes Junker von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen hat es geschafft, das Theaterspiel auf spielerische Weise zu vermitteln. Die jungen Studenten (8-13 Jahre) nutzten die Möglichkeit, aktiv teilzunehmen, Fragen zu stellen und bei kleinen Übungen mitzuwirken, um die Welt des Theaters besser zu verstehen.

Durch die aktive Teilnahme im Szenenschauspiel einer gemeinsam entwickelten Geschichte konnten die Studenten die magischen Kräfte des Theaters hautnah miterleben und den Unterschied zwischen Schauspiel und realem Leben erkennen.

Theater ist tatsächlich eine wunderbare Möglichkeit, um Teamarbeit, Kreativität und Selbstbewusstsein der jungen Studenten zu fördern.

Es war sicherlich ein spannendes Erlebnis für die jungen Teilnehmer.

Die nächste FAKT-Kinderuni ist im Mai 2025 geplant.

pph

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